Erfolgreicher erster Warnstreik am Klinikum am 16.2.

Wenn es nichts kostet, säuseln sie rum von wegen „großartige Arbeit“ und „hohe Anerkennung“, klatsch klatsch, aber sobald es dann konkret wird, wenn die Anerkennung materiell werden soll, wenn es um echte Maßnahmen gegen den Personalschwund geht, dann verschwinden sie in der Versenkung, die Arbeitgeber vom Bund und von den Gemeinden (VKA). Kein Angebot haben sie in der ersten Verhandlungsrunde vorgelegt und damit die Beschäftigten brüskiert, die laut statistischem Bundesamt inzwischen 5% Reallohnverlust erlitten haben und die Inflation galoppiert erst richtig.

Darauf konnte es keine andere Antwort geben als ein erster Warnstreik, den die Kolleg*innen am Klinikum am 16.2. auch durchgeführt haben. Am Vormittag fanden sich zur Kundgebung rund 200 Beschäftigte ein in kämpferischer Stimmung. Es wurde deutlich gemacht, dass mit weiteren ggf. heftigeren Streiks zu rechnen ist, wenn die VKA sich nicht ausreichend bewegen. Und wenn man sich dann von den Kolleg*innen in Frankreich und England anstecken lassen wird, dann wird das Frühjahr heiß.

10,5% mehr Tariflohn, mindestens aber 500 Euro, für Azubis 200 Euro
bei 12 Monaten Laufzeit –
                                                   – darunter geht nix!

Filmbericht:

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